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Text - Haar und mehr
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Hara und Osho

hara-shakti - Osho über Hara Meditation"Je mehr du dir deines Hara bewusst bist, desto weniger wirst du vor dem Leben und dem Tod Angst bekommen – weil es das Zentrum von Leben und Tod ist. Sobald du dich auf dein Hara-Zentrum eingestimmt hast, kannst du mutig leben. Mut entsteht aus dem Hara. Weniger Denken, mehr Stille, weniger unkontrollierte Momente, natürliche Disziplin, Mut und Verwurzelung, ein Geerdet-SEIN." OSHO.

Osho ist ein Indischer Psychologe,Yogi, Tantriker, Meditationslehrer, spiritueller Lehrer, Guru und Autor vieler tiefgründiger und geistreicher Schriften. Er ist einer der bedeutendsten spirituellen Lehrer unserer Zeit.

Osho hat oft darüber gesprochen, wie wichtig es ist auf dem Hara-Punkt zu meditieren. Hier findest du nützliche Informationen über das Hara - direkt von Osho:

“These are the three centres: Hara – two inches below the navel; heart and head. The head is the farthermost boundary line – when you are farthest from your being you are in the head. When you are close to your being you are in the heart. When you are at the very core of your being you are in the Hara. And only through the Hara fear disappears. Only through the Hara do you live for the first time authentically, sincerely, with no fear. And that life needs to be lived”OSHO; This very body the Buddha, Chapter 4

Übersetzung:

„Das sind die 3 Zentren; Hara - 3 Fingerbreiten unter dem Nabel; der Kopf und das Herz. Der Kopf ist die entfernteste Grenzlinie; befindest du dich weit weg von dir selbst, dann bewegst du dich im Kopf, bist du dir nahe, dann befindest du dich im Herzen. Bist du aber im Kern deines SEINS, dann bist du im Hara. Und nur im Hara wirst du frei von Ängsten. Und nur durch das Hara lebst du das erste Mal authentisch, aufrichtig und frei von Angst. Und du spürst, dass dieses Leben gelebt werden muss.“

 Eine einfache Meditation von Osho für gestresste Menschen

hara-shakti - Hara Meditation für gestresste MenschenIm Hara zentrieren

Konzentriere deine Energie im Hara, dem Punkt 5 cm unterhalb des Nabels. Das ist das Zentrum, durch das man ins Leben tritt, und das ist das Zentrum, durch das man stirbt und das Leben verlässt. Es ist also der Kontaktpunkt zwischen Körper und Seele.

Wenn du eine Art Unsicherheit nach links oder rechts fühlst, und nicht weisst, wo dein Zentrum ist, zeigt das einfach, dass du nicht mehr in Kontakt mit deinem Hara bist — du musst also den Kontakt wieder herstellen.

Wann: In der Nacht, vor dem Einschlafen / als Erstes am Morgen.
Dauer: 5 - 10 Minuten.

Schritt 1: Finde das Hara
Lege dich aufs Bett und lege deine beiden Hände auf die Stelle 5 cm unterhalb des Nabels und drücke ein wenig.

Schritt 2: Nimm einen tiefen Atemzug
Beginne zu atmen, tief zu atmen. Du wirst fühlen, wie das Zentrum mit dem Atmen hoch und nieder geht. Fühle deine ganze Energie dort, als ob du dich zusammenziehst und zusammenziehst und zusammenziehst und dort nur noch als kleines Zentrum existierst, mit sehr konzentrierter Energie.

Schritt 3: Zentriere dich während du schläfst
Schlafe beim Zentrieren ein — das wird hilfreich sein. Dann bleibt dieses Zentrieren die ganze Nacht bestehen. Immer wieder geht das Unbewusste dorthin und zentriert sich. So wirst du die ganze Nacht ohne dein Wissen auf vielerlei Art in tiefen Kontakt mit dem Zentrum kommen.

Schritt 4: Verbinde dich wieder mit dem Hara
Am Morgen, sobald du fühlst, dass der Schlaf vorüber ist, öffne deine Augen zuerst nicht. Lege deine Hände wieder dorthin, drücke ein wenig, beginne zu atmen; fühle wieder das Hara. Tue dies für 5 - 10 Minuten und stehe dann auf.

Mach das jede Nacht, jeden Morgen. Innerhalb von drei Monaten wirst du beginnen, dich zentriert zu fühlen.

Es ist sehr wichtig, eine Zentrierung zu haben, sonst fühlt man sich wie zerstückelt; dann ist man nicht ausgeglichen. Man ist wie ein Puzzle — lauter Teile und keine Gestalt, keine Gesamtheit. Es ist ein schlimmer Zustand, denn ohne ein Zentrum kann sich ein Mensch nur dahin schleppen, aber er kann nicht lieben. Ohne ein Zentrum kannst du gewohnheitsmäßige Arbeiten in deinem Leben tun, aber du kannst nie kreativ sein. Du wirst auf dem Minimum leben. Das Maximum wird für dich nicht möglich sein. Nur mit Zentrierung lebt man am Maximum, am Zenit, an der Spitze, am Höhepunkt, und das ist das einzig wirkliche Leben.

Zum Beispiel wird das Denken weniger im Vordergrund stehen, weil die Energie nicht in den Kopf gehen wird; sie wird in das Hara gehen. Je mehr du an das Hara denkst, je mehr du dich dort konzentrierst, desto mehr wirst du sehen, wie eine Disziplin in dir aufsteigt. Das geschieht ganz natürlich, das darf nicht erzwungen werden.

Je mehr du dir des Haras bewusst bist, desto weniger wirst du Angst vor dem Leben und dem Tod haben — weil es das Zentrum von Leben und Tod ist. Wenn du einmal mit dem Hara Zentrum in Einklang bist, kannst du mutig leben. Aus ihm kommt Mut: weniger Denken, mehr Stille, weniger wirre Momente, eine natürliche Disziplin, Mut und Verwurzeltsein, ein Geerdetsein.

Osho, A Rose is a Rose is a Rose

Osho, This Is It!, Talk #8

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